Wirkung der Autozölle am Beispiel von BMW Spartanburg, USA
BMW produziert täglich 1.500 Fahrzeuge im US-Werk Spartanburg – doch die entscheidenden Bauteile wie Motoren, Getriebe und Batteriezellen kommen überwiegend aus Europa und Asien. Donald Trumps Zollpolitik zielt genau auf diese importierte Wertschöpfung ab. Obwohl Fahrzeuge in den USA montiert werden, entfallen bis zu 75 % des tatsächlichen Wertes auf Importe. Das gefährdet nicht nur BMWs Geschäftsmodell, sondern zeigt exemplarisch, wie Handelspolitik zum geopolitischen Druckmittel wird. Europa reagiert bislang uneinig, während die USA ihre Strategie klar formulieren. Für Privatanleger stellt sich die Frage: Wer ist künftig strategisch gut aufgestellt – und wer gerät ins Hintertreffen?
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